Presse "Man müsste mal ..."

 


„Man müsste mal“ ist ein mit viel darstellerischem Witz intensiv verkörperter, aberwitzig ausgefranster Klage-Monolog eines zwischen Sein und Schein, Wahrheit und Wollen verirrten Kabarettisten. Zutiefst unzufrieden mit sich und der Welt rückt er den frustrierenden Fakten mit hemmungslosen Hirngespinsten und hoffnungsvollen Utopien zu Leibe. Und verliert damit sukkzessive auch die letzten Reste seiner Bodenhaftung. Tragisch, komisch, gut.
- Peter Blau - kabarett.at

"Severin Groebner schauspielerischerEinsatz und seine sprachliche Präzision lässt das Einpersonenstück "Man müsste mal..." die Grenzen des Kabaretts überschreiten und doch behält es die Leichtigkeit, die man sich im besten Fall von einem Kleinkunstabend erwarten darf... Severin Groebner schafft mit Hilfe der Münchner Kleinkunstkollegin Luise Kinseher, die bei "Man müsste mal..." Regie führte, elegant den kabarettistischen Spagat zwischen den Niedrigkeiten des Alltags und den Träumen und Utopien herzustellen. Mit einer gehörigen Portion Melancholie, aber auch Lebensfreude."
- Ursula Burkert Ö1

"Das ist schon eine tolle Show, die Weltuntergangsstimmungskanone Severin Groebner hier abzieht, mit vielen schönen Effekten, bösen Liedern, melancholischen Selbstreflexionen und einer raffinierten Schlusspointe."
- TZ

"Weltuntergangsstimmungskanone!"
- Münchner Merkur

"Groebners Lamento ist hinreissend komisch, seine gespielt resignative Grundhaltung erntet die Sympathien der Zuschauer im Sturm."
- MM Penzberg

"Es ist die besondere Gabe Groebners, Klischees aufzugreifen und zu übersteigern. Ein teils explosiver Abend, durch den aber viele Pointen und Meditationen purzeln."
- Wiener Zeitung

"Dennoch wird sich so mancher von uns in den ebenso vielfältigen wie haarsträubenden Rollen und Komplexen dieses modernen Großstadtneurotikers Wiener Prägung wiederfinden, vielleicht mehr, als uns lieb ist. Denn eigentlich müssten wir ja auch alle...irgendwie."
- Standard

"Die Utopie, das aberwitzige Gedankenspiel als einziger Ausweg aus den bizarren Schach-Matt-Situationen des Lebens – das ist eine bittere, wenn auch wahrhaftige Erkenntnis, die ein großes kabarettistisches Potenzial bietet... Amüsant seine Fantasie vom genüsslichen Sabotage-Akt eines gequälten Tontechnikers bei der Volksmusik-Show, sehr schön auch seine wortverspielte Personifizierung von Zeit und Raum, gallig die Seitenhiebe auf sein Heimatland, 'wo du über den Tisch gezogen wirst und die dabei entstehende Reibungshitze nennt man Nestwärme.' Dazwischen gibt’s pfiffige Liedchen, ein paar schlechte Witze über Leprakranke, Asylbewerber und Todeskandidaten... Am Ende bleibt die Erkenntnis: 'Das Schöne am Rückzug ist, dass man den Weg schon kennt.'"
- Nürnberger Nachrichten

"Das war scharfzüngiges, politisches Kabarett."
- Schwäbische Post

"Der Weg zur Erkenntnis ist im Falle Groebner ein sprachlich ausgefeilter, ein böse schwarzhumoriger, ein markant angriffslustiger."
- Tölzer Kurier