Der Abendgang des Unterlands

Viele Menschen sind heute verunsichert. Nichts ist mehr wie es war. Es herrscht allgemeine Orientierungslosigkeit.

Da steht man morgens auf und schon laufen ungefiltert Tweets, Posts, Links, Fotos und Fake-News über den Ticker. Im Bus erzählt der Realitätsflüchtling von nebenan einem was über Wirtschaftsflüchtlinge aus der Schweiz. Im Fernsehen erklärt einem der Bundesbeauftragte für Einbildung, soziale Gerechtigkeit bedeute, daß alle gleich viele Freunde bei Facebook haben. Danach fällt auch noch der Livestream aus und man wird nie erfahren, ob nun die Römer, die Geissens oder Bayern München den 30jährigen Krieg gewonnen haben. Zu allem Überfluss können wir unsere teuren neuen Badelatschen dann auch noch in die Tonne kicken, weil die Sintflut wegen verspäteter Übergabe aus dem Ausland an der Grenze abgewiesen wurde. Im Internet erfährt man von geheim gehaltenen Papierfliegern, die belegen sollen, daß Völkerrecht gar nicht das Regelwerk beim Völkerball ist und auch der Barkeeper der Titanic soll seinen Kummer nicht nur in Alkohol ertränkt haben. „Was“ fragt man sich während man verwirrt zu Bett geht, „macht das Abendland eigentlich am Morgen danach?“

Severin Groebner präsentiert uns das Programm zur Stunde: „Der Abendgang des Unterlands“. Groebner ist Wiener und damit der richtige Mann für diese Zeiten. Denn wer kennt sich mit apokalyptischen Stimmungsaufhellern besser aus als ein Wiener? Eben!

Kommen und sehen Sie das Service & Survivalprogramm für den okzidentalen Orientierungslosen. Ein echter Happycalypso - Für die richtige Portion Übermut beim Untergang.

 

 

Die nächsten Termine

29.12.2019Karlsruhe
31.12.2019Langenau
02.01.2020München
05.01.2020Frankfurt am Main
09.01.2020Wien
Alle Termine

Preise & Auszeichnungen

  • Österreichischer Kabarettpreis 2013
  • Salzburger Stier 2004
  • Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis 2003
  • Österreichischer Kabarettpreis (Förderpreis) 2001
  • Deutscher Kabarettpreis (Förderpreis) 2000
  • Grazer Kleinkunstvogel 1995

Pressestimmen:

"Ein großer, sehr gescheiter Spaß mit Tiefgang, bis hin zum Memento-Mori-Zugabenlied.“ - Süddeutsche Zeitung

"Kein Grund zur Panik, so machen die letzten Tage der Menschheit Spaß. Apokalypse – wow!“ - Münchner Merkur

"Groebner ist eine vergnügliche, den Nerv der Zeit schön persiflierende Tour durch die Verfallsgeschichte, die Welt der Untergangsszenarios und Verschwörungs-Grotesken gelungen.“ - Wiener Zeitung


"Auf eine Wahrheit kann man sich jedenfalls immer verlassen: schlechte Zeiten, gutes Kabarett.“ - Die Presse

„Satirisch gescheit geschliffen und geschichtlich fundiert, teils zu bösen Songs verdichtet und zu Slapstick verspielt (Regie: Massimo Rocchi) nimmt er Fanatiker, Feindbilder, Verschwörungstheoretiker, und abwegige Ängste aufs Korn und auf die Schaufel.“ - Falter

„Groebner präsentierte sich als Vertreter hochkarätigen Kabaretts im Spiel mit Tempo und Lautstärke, Reimen und Symbolen, Worten und regionalen Dialekten, Mimik und Rollenspielereien, Texten und Liedern.“ - Saarbrücker Zeitung

„Und da ist er dann wieder, der Wiener, der sich lieber noch einen Spritzer bestellt, statt sich übermäßig Sorgen zu machen, der so wunderbar über die Apokalypse reden und aus dem Stoff einen überaus amüsanten Abend machen kann, dem aber am Ende dann doch lieber "ollas wuascht" ist.“ - Donaukurier

„Und auch dieses Mal endete der Abend mit anhaltendem tosendem Applaus, begeisterten Bravo-Rufen und einem Taxigutschein in Richtung Himmel oder Hölle, je nach Wunsch, aber immer mit Welt-Zurück-Garantie.“ - Schwäbische Zeitung

„Severin Groebners Kabarett ist so klug wie bissig.“ - Allgemeine Zeitung Mainz

„Ein Programm, das Suderanten und Verschwörungstheoretikern als wohltuendes Gegenmittel verschrieben werden sollte.“ - Kronen Zeitung Steiermark

„Sarkastischer Sprachwitz, bitterböse Lieder uns Seitenhiebe auf politische „Zurück“-Läufer machen die runde Geschichte „Der Abendgang des Unterlands“ zum Galgengenuss.“ - Kleine Zeitung

Groebners Programm „Der Abendgang des Unterlands“ ist ein grandioser, atemloser Parforce-Ritt durch die kruden Wahnwelten der Vergangenheitsbeschwörer, Identitätssucher und Verschwörungstheoretiker aller Arten.“ - Badische Neueste Nachrichten

Ob der Weltuntergang nun wirklich kommt? Steht auch nach zwei Stunden nicht definitiv fest. Aber wenn ja, dann wenigstens erst nach einem außerordentlich guten Kabarett-Abend.“ - Der neue Tag

„Mühelos springt Groebner von globalen in persönliche und selbstgemachte Krisen, verdrahtet in artistischer Manier geschliffene Texte, geschickt plazierte Pointen und theatralische Miniaturen zu einer künstlerisch cremigen Melange, deren feines Aroma noch lange im Mund, also im Kopf bleibt.“ - Bergsträsser Anzeiger

„Immer schon mochte man Groebner schätzen als einen der wahrhaft glänzenden Schauspieler unter den Brettlkünstlern, der das literarische Kabarett Wiener Schule auf ebenso charmante wie schwarzhumorige Weise mit einer Form des Typenkabaretts zu verbinden weiß, wie man es auf deutschen Kleinkunstbühnen sonst eher selten sehen kann. So böse aber, so sarkastisch und bar aller Illusionen war sein Blick auf die Gegenwart bislang womöglich nie. Komischer freilich als in den an der Cigar-Box-Gitarre begleiteten Songs von den "Chinesen im Weltall" oder "Auf dem Kinderspielplatz sitzt ein Terrorist" vermutlich auch nicht.“ - FAZ